In einem Artikel der heutigen Ausgabe der Werra Rundschau (7.6.2002) kündigt die Vorsitzende der Wehretaler Gemeindevertetung, Frau Heike Nölke (SPD) an, in der Gemeindevertretersitzung am 10. Juni, im Dorfgemeinschaft von Hoheneiche, eine Erklärung abgeben zu wollen.
Sie fühlt sich vom Gemeindevertreter Wolfhard Austen (FWG) persönlich attackiert.
Aus dem Artikel ist nicht ersichtlich, wo Austen dies getan haben soll.
Der im Artikel zitierte Vorwurf war auch auf den INTERNETseiten der FWG Werra Meißner nachzulesen (Weil es nicht unser Ziel ist, weder Frau Nölke oder andere persönlich zu verletzen, wurden die im Artikel der Werra Rundschau genannten
Passagen am 11.6.2002 geändert oder gelöscht). Zu den entsprechenden Seiten, die weiterhin den sachlichen Inhalt wiedergeben gelangen Sie, wenn Sie hier klicken.
Hier der Artikel aus der Werra Rundschau:
Nölke fühlt sich persönlich attackiert
Parlamentschefin will Distanzierung der FWG

REICHENSACHSEN. „Ich bin es jetzt endgültig leid, mich von Herrn Austen ständig persönlich angreifen zu lassen", erklärt Wehretals Parlamentsvorsitzende Heike Nölke nach den jüngsten Verlautbarungen der Freien Wählergemeinschaft. Während der Sitzung der Gemeindevertretung am kommenden Montag will sie vor der Gemeindevertretung eine Erklärung dazu abgeben.

Die Häufigkeit und Art der unterlaufenen Fehler zeigen eindeutig, dass die Vorsitzende in ihrem Amt überfordert ist", hatte Austen die Amtsführung Nölkes kritisiert und außerdem gemutmaßt, dass der Wehretaler Parlamentschefin ein Eintrag im Rekordbuch der Absurditäten sicher wäre, wenn es das denn gäbe.

Das werde jetzt sehr persönlich und beleidigend, sagte Heike Nölke gestern im Vorfeld der Sitzung. Neben Austen sieht sie die gesamte FWG-Fraktion in der Verantwortung. „ Solange sich die übrigen Abgeordneten der Freien Wählergemeinschaft von den Äußerungen Austens nicht distanzieren, gehe ich davon aus, dass sie die Vorwürfe mittragen", erklärte die Vorsitzende gestern.

Sie sei stets bereit, in der Sache zu diskutieren und zu streiten, verwahre sich aber mit aller Entschiedenheit gegen persönliche Angriffe. Und dazu zähle sie die Beschuldigungen Austens, so die Vorsitzende der Gemeindevertretung.

„Ich stehe zu meinen Äußerungen und habe nichts zurückzunehmen", so Wolfhard Austen. Er habe sich mit allen Vorwürfen in einem absolut vertretbaren Rahmen bewegt. „Frau Nölke sollte darüber nachdenken und ihr Handeln ändern", forderte Austen Seine Äußerungen würden sich in den Grenzen bewegen, die in einer Demokratie üblich seien. Schließlich habe er das Recht der freien Meinungsäußerung.

Die Wehretaler Gemeindevertretung tagt am kommenden Montag, 10. Juni, im Ortsteil Hoheneiche.

Die Parlamentssitzung beginnt um 20 Uhr und findet im Dorfgemeinschaftshaus statt.