Saat und Ernte:
Mit HighTech und Know-how erfolgreich
Das letzte Jahr warf den Werra-Meißner-Kreis mit Betriebsschließungen, Ämterabzug und die Aufgabe von Bundeswehrstandorten in seiner wirtschaftlichen Entwicklung erheblich zurück. Anlass für die Freien Wähler die SUET Saat- und Erntetechnik GmbH in Eschwege aufzusuchen, um sich über die Position des Unternehmens im Wettbewerb und seine Zukunftsfähigkeit zu informieren.

Herr Jungwirth und Herr Dr. Lamprecht von der Unternehmensleitung stellten das Unternehmen vor. Es ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen,  das Saatgut für Kunden aus aller Welt aufbereitet, pilliert, inkrustiert mit Insektiziden, Fungiziden oder biologischen Wirkstoffen, Saatbänder, Saatplatten und andere Saatgutformen herstellt. Diese Dienstleistungen werden weltweit im Kundenauftrag durchgeführt. Im Bereich des Speisezwiebelanbaus in Europa kommt etwa 99% des Saatgutes aus dem Eschweger Unternehmen das 120 Beschäftigte hat. Besonderer Wert wird auf Individualität gegenüber den Kunden und höchste Qualität der Produkte gelegt. HighTech und Know-how – gewonnen aus intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit – sichern die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. In Labor-, Gewächshaus- und Freilandversuchen wird die Technik der Saatgutbearbeitung ständig weiter verbessert, werden neue fungizide und insektizide Saatgutbehandlungen erforscht und auch biologische Verfahren getestet. Die Vielzahl eingetragener Patente ist ein Beweis von hohem Know-how und Leistungsstand was ein wichtiger Bestandteil des Erfolgskonzeptes ist.

Produktionsverlagerungen sind daher kein Thema, wie den Freien Wähler auf Nachfrage mitgeteilt wurde. Hauptsitz ist und bleibt Eschwege. Das Unternehmen SUET Saat- und Erntetechnik GmbH zeigt, dass man sich auch aus dem Werra-Meißner-Kreis dem europaweiten Wettbewerb erfolgreich stellen kann.

Unternehmensleitung und Freie Wähler im Konferenzraum des Unternehmens
12.03.2005