Verkehr und Kindergarten in Wehretal
Alles O.K. oder muss etwas getan werden?
Wolfhard Austen stellt zwei Anträge für die Gemeindevertretersitzung am 13.9.2004:

1. Antrag:
Kritik des Kindergartenelternbeirates am Engagement der Gemeinde im Kindergarten

Die Wogen um den Wehretaler Kindergarten schlagen in der Presse hoch.
Kritik wurde von der Vorsitzenden des Kindergartenelternbeirates geäußert
(6.8.2004: "Es musste etwas gemacht werden. Von der Gemeinde werden wir vertröstet, weil angeblich kein Geld da ist. Wenn man bedenkt, dass Reichensachsen immer wieder Neubaugebiete ausweist und so junge Familien anlocken will, aber im Kindergarten passiert nichts").
Gemeindevertreter und Gemeinde weisen die Kritik zurück (7.9.2004: "Wer die Äußerungen hört, muss den Eindruck gewinnen, die Gemeinde tut im Kindergarten nichts. Das Gegenteil sei der Fall.").
Die Angelegenheit hat eine Brisanz erreicht, die spätestens jetzt in der Gemeindevertretung zur Sprache kommen muss. Dies sollte aus meiner Sicht in einer Ausschusssitzung (Kultur- und Sozial) geschehen. Dazu sollte die Vorsitzende des Kindergartenelternbeirates, die Leiterin des Kindergartens und ein Vertreter der AWO eingeladen werden.

2. Antrag:
Belastungen durch den Durchgangsverkehr in Oetmannshausen
Immer wenn ich in Oetmannshausen bin, stelle ich eine eigentlich unzumutbare Belastung der Anwohner durch den Durchgangsverkehr auf der B 7 und dem Verkehr auf der B 7 / 27 fest. Belastungshöchstgrenzen sind gesetzlich geregelt. Doch wie hoch ist eigentlich die Belastung, was kann man tun, um festzustellen ob die Höchstgrenzen überschritten werden oder nicht und was wird getan, wenn Höchstwerte überschritten werden?
Zur Klärung der Angelegenheit halte ich eine Beratung im Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss für notwendig. Dazu sollte ein Vertreter des Amtes für Straßenbau und Verkehr und ein Vertreter der Uni-Kassel (durch die Uni ist die Messung von Belastungen als Amtshilfe zu günstigen Konditionen möglich) eingeladen werden (fernmündlich wurde mir bereits mitgeteilt, dass die Teilnahme durch die Uni-Kassel kostenfrei ist).
08.09.2004