Müllpolitik: Die Zeit drängt
Verwaltungsreform: Kraft der Mitarbeiter nutzen

Fragen der FWG-Kreistagsfraktion für die Kreistagssitzung am 22.3.:

Müllentsorgung ab dem 1.6.2005

Der Restmüll aus den Haushalten des Werra-Meißner-Kreises soll ab dem 1.6.2005 in Mecklar Meckbach zu Stabilat verarbeitet werden und mit anderen Ersatzbrennstoffen in der Papierfabrik der SCA in Witzenhausen verbrannt werden. Doch weder in Mecklar noch in Witzenhausen ist bekannt, wann mit dem Bau der Anlagen begonnen wird und wann man fertig sein wird.
Nur noch knapp 14 Monate trennen uns vom Ende der Deponierung des Restmülls auf der kreiseigenen Deponie. Der Restmüll der Haushalte soll dann nach Mecklar gebracht werden oder zu ungünstigeren Konditionen nach Rennerod. Welchen Weg das aus den in den Anlagen gewonnenen Stabilat nimmt, wenn das Ersatzbrennstoffkraftwerk der SCA in Witzenhausen nicht gebaut wird bzw. fertig ist, ist unklar.

Die FWG hat daher folgende Fragen:

1. Wann erfolgt der Spatenstich in Mecklar und wann wird die Anlage fertig sein?

2. Wann erfolgt der Spatenstich in Witzenhausen und wann wird die Anlage fertig sein?

3. Wie wird verfahren, wenn eine/beide Anlagen nicht zum 1.6.2005 betriebsbereit sind?

4. Wie wird verfahren, wenn eine oder beide Anlagen nicht gebaut sind?


Vorschlagswesen in der Kreisverwaltung

Ein Vorschlagwesen soll allen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, über die pflichtgemäße Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben hinaus, durch Mitdenken und Mitarbeit aktiv zur Verbesserung beizutragen. Ziel eines Vorschlagswesens sollte es sein, die Motivation und innerbetriebliche Zusammenarbeit zu fördern, Arbeitsbedingungen zu verbessern. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu steigern, sowie die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu erhöhen. Alle Führungskräfte sollten verpflichtet sein, ein Vorschlagwesen zu unterstützen und zu fördern.

Die FWG-Kreistagsfraktion hat dazu folgende Fragen:

1. Gibt es in der Kreisverwaltung ein Vorschlagswesen?

2. Wenn ja,
a. wie wird es gehandhabt und genutzt?
b. ist es noch zeitgemäß?

3. Wenn nein,
a. warum nicht?
b. soll in nächster Zeit ein Vorschlagswesen eingeführt werden?
14.3.2004