Megaschiffe aus China
und bei uns soll eine Regionalautobahn her!?!

Der weltweite Warenverkehr soll dramatisch zunehmen. Man vermutet, dass sich der Güterverkehr bis 2020 verdoppeln wird und der Personenverkehr um 40 % zunehmen wird. Neue Transportkapazitäten müssen geschaffen werden. Bis 2007 sollen 12 Megaschiffe mit einer Ladeleistung von 8000 Containern über die Meere fahren und z.B. zwischen Rotterdam und Hongkong pendeln. In Polen sei man schon begeistert und denke an einen grossen Umschlagplatz für Russland und Weißrussland.
Die heutigen Verkehrswege in Deutschland sind diesem Ansturm nicht gewachsen. Verkehrsexperten mehrere europäischer Länder planen die Verkehsradern der Zukunft. Der Warenstrom soll in erster Linie von der Bahn und der Binnenschifffahrt aufgenommen werden.

Das berichtete das Handelsblatt im Artikel "Transit Deutschland" am 2.3.2003.

Die Menschen im Werra-Meißner-Kreis bekommen schon heute den weltweiten Handel durch den Lkw-Schwerverkehr auf den Bundesstraßen zu spüren. Es ist zu bezweifeln, dass es gelingen wird den überregionalen Warenverkehr im Werra-Meißner-Kreis in den nächsten 15-20 Jahren von den Straßen zu bekommen. Vor etwa 15 Jahren wurde zur "Entlastung" mit der Planung einer "Regionalautobahn" begonnen, die viele Umwegkilometer beinhaltet.
Eigentlich müssten die leeren Kassen in Berlin und der zunehmende weltweite Handel endlich auf die zu teure und nicht mehr zeitgemäße Planung der A44 Einfluss nehmen.
8.3.2004