FWG Forderung erfüllt
Es soll keine Beteiligung des Kreises an der Stabilatanlage geben

In der Sitzung des Umwelt- und Finanzausschusses am 1.12.2003 wurde bekannt gegeben, dass der Bau der Stabilatanlage in Mecklar-Meckbach ohne die bisher vorgesehene finanzielle Beteiligung des Werra-Meißner-Kreises erfolgen soll.
Mit dieser Entwicklung wird die Forderung der FWG-Kreistagsfraktion erfüllt, dass es an der Anlage keine Beteiligung geben darf. Die ständige Weiterentwicklung der Abfallverwertungstechniken kann zur Folge haben, dass das Stabilatverfahren eines Tages unwirtschaftlich ist und der Kreis so bei einer Neuausschreibung leichter günstige Verfahren in Anspruch nehmen kann.

Die SCA hat sich immer noch nicht entschieden, ob in Witzenhausen ein Ersatzbrennstoffwerk zur Stabilatverbrennung gebaut wird. Vorverträge für die Abnahme des Stabilats soll es aber geben. Für die FWG stellt sich daher nach wie vor die Frage, wo das Stabilat verwertet wird. In der Vergangenheit kam es im Lahn-Dill-Kreis durch Probleme bei der Verwertung des Stabilats zu deutlichen Gebührenerhöhungen. Für die FWG muss daher klar sein wohin das Stabilat geht.
03.12.2003