Freie Wähler: Unabhängigkeit ist unsere Stärke
Bericht vom Delegiertentag des Hessischen Landesverbandes

Das Wappen der Staddt Buseck, eingerahmt von dem neuen Logo der Freien Wähler


Kleiner hätte die Busecker Stadthalle nicht sein dürfen


Erst 25 Jahre jung, aber schon die Hauptantriebskraft des Landesverbandes:
Tobias Faber



Der Vorstand des Landesverbandes von links:
Herbert Heisterkamp, Tobias Faber, Christa Gräfin von Beust, Peter Melzer,
Wolfgang Hofmann, Stefan Becker sowie Horst Breunig.



Wolfgang Hofmann erneut zum Landesvorsitzenden
der drittstärksten kommunalpolitischen Kraft in Hessen gewählt

Leitlinien und Strategiepapier verabschiedet

Der alte und neue Landesvorsitzende der Freien Wähler (Landesverband der freien, unabhängigen und überparteilichen Wählergemeinschaften in Hessen) heißt Wolfgang Hofmann. Der Jurist. der zur Zeit hauptamtlicher Vize-Landrat des Lahn-Dill-Kreises ist, führt den Landesverband bereits seit acht Jahren und wurde beim diesjährigen Landesdelegiertentag am 01. November 2003 in der Gemeinde Buseck (Landkreis Gießen) mit 93,5% wiedergewählt. Der weitere geschäftsführende Landesvorstand setzt sich weiterhin aus Christa Gräfin von Beust (Main-Taunus Kreis), Herbert Heisterkamp (Hersfeld-Rotenburg), Tobias Faber (Landkreis Gießen) und Schatzmeister Horst Breunig (Main-Taunus Kreis) zusammen. Neu nachgerückt sind Peter Melzer (Bergstraße) für den nach langer Vorstandstätigkeit verabschiedeten Vize-Präsidenten des Hessischen Städte- und Gemeindebundes Werner Old (Odenwald) sowie Stefan Becker (Gießen) für den verstorbenen Bruno Arnold.

Neben Personalfragen erfolgte aber auch eine umfangreiche inhaltliche Diskussion. So hatten die Freien Wähler auf allen politischen Ebenen rund 18 Monate an ihren programmatischen Aussagen gefeilt und auf der Grundlage dieser Diskussion ihre Leitlinien samt Arbeitsmaterialien verabschiedet. „Wir bieten damit klare inhaltliche Alternativen zu den Parteien auf allen politischen Ebenen,“ so der wiedergewählte Landesvorsitzende Wolfgang Hofmann, „Pragmatik statt Programmatik ist dabei unsere Devise..“ Die drittstärkste kommunalpolitische Kraft in Hessen (Landesschnitt 12,2%) will damit zu den detaillierten Parteiprogrammen sachliche und ideologiefreie Inhalte als Kontrapunkt setzen.

„Wir stellen viel stärker die Eigenverantwortung der Menschen in den Vordergrund, wollen eine grundsätzliche Neuordnung der Aufgaben und Finanzen in der Bundesrepublik Deutschland,“ heißt es in der Mitteilung.

Unter dem Titel „Unabhängigkeit ist unsere Stärke“ wurde von den knapp 200 Delegierten ein Strategiepapier beschlossen, welches eine Fortführung der sog. Giessener Beschlüsse zur inhaltlichen und organisatorischen Neuausrichtung von 2001 darstellt.

„Der Landesverband der Freien Wähler ist komplett neu ausgerichtet und aufgestellt worden,“ erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende und Öffentlichkeitsreferent Tobias Faber in seiner Rede, „nun haben wir eine schlagkräftige Organisation und können uns sowohl organisatorisch als auch inhaltlich als klare Alternative zu den Parteien in Hessen präsentieren.“ Mit dem Strategiepapier werde man nun in den nächsten zwei Jahren einen weiteren großen Schritt nach vorne tun und die drittstärkste politische Organisation in Hessen auch nach Mitgliederstärke weiter voranbringen.

Dazu gehöre – unabhängig davon, ob man zur nächsten Landtagswahl antrete oder nicht - auch ein klares Bekenntnis zur Landespolitik, auf die man als außerparlamentarische Kraft Einfluss nehmen wolle.

Auch in Sachen Veranstaltungsmanagement habe sich bei den Freien Wählern einiges getan, man habe sich mit dem neuen Logo der aufgehenden Sonne neu und professionell präsentiert. „Unsere Veranstaltung hat Maßstäbe gesetzt und die Neuausrichtung der Freien Wähler in Hessen sowohl im Erscheinungsbild als auch im Auftreten nach außen dokumentiert,“ heißt es zum Abschluss der Pressemitteilung. Auch wurde der neue Imagefilm „Unabhängigkeit ist unsere Stärke“ in Hessen unter begeistertem Beifall der anwesenden vorgestellt.
4.11.2003