Vorerst keine Beteiligung des Kreises an Stabilatanlage
FWG beantragt Vorbereitung einer Alternativlösung
In der heutigen Finanz- und Umweltausschusssitzung des Kreistages wurde empfohlen die Entscheidung über die Beteiligung des Werra-Meißner-Kreises an der Stabilatanlage der Firma Herhof in Mecklar-Meckbach zu vertagen. Es gibt zur Zeit keinen Abnehmer für das Stabilat und nicht genügend Vertragspartner, die nötig sind um die erforderliche Menge Restmüll anzuliefern, die einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage möglich macht. Dies sind die Hauptgründe, die zur Zeit gegen eine Beteiligung sprechen.

Da niemand sagen kann wie das ganze hin und her um Herhof ausgeht, die Zeit bis 2005 – dem Termin wo der Restmüll des Kreises über die Fa. Herhof entsorgt werden soll – aber immer knapper wird, sieht die FWG den Zeitpunkt gekommen über eine Alternativlösung nachzudenken. Dies hat die FWG in einem Antrag formuliert der in der heutigen Sitzung eingereicht wurde. Der Kreisausschuschuss soll prüfen ob die derzeitige Situation um Herhof noch den in der Ausschreibung gestellten Anforderungen entspricht. Es muss insbesondere festgestellt werden ob Herhof für das Stabilat aus der Anlage in Rennerod wirklich einen Abnehmer hat. Der Restmüll des Werra-Meißner-Kreises geht nach Rennerod, wenn die Anlage in Mecklar nicht gebaut wird. Sollte sich herausstellen, dass Herhof seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann wird der Werra-Meißner-Kreis um eine erneute Ausschreibung nicht herumkommen.
28.8.2003