Wir setzen uns ein:
Mülltransporte auf die Schiene und nicht per Lkw durch die Orte
Auch dem Kleinanleger eine hohe Rendite bieten
Zum Tagesordnungspunkt:
"Beratung und Beschlussfassung über die Beteiligung des Kreises an einer Projektgesellschaft zum Bau und Betrieb der geplanten Trockenstabilatanlage in Mecklar-Meckbach"
der Kreistagssitzung am 14.7.2003 haben wir beantragt:

Der Kreisausschuss wird beauftragt
- festzustellen, ob der Stabilattransport von Mecklar-Meckbach zur Papierfabrik SCA nach Witzenhausen nicht doch auf der Schiene möglich ist und wie die Finanzierung der nötigen Investitionen (z.B. Gleisanschluss und Transportmittel) unter Berücksichtigung aller möglichen Zuschüsse und die Beteiligung anderer Brennstofflieferanten, z.B. die Stabilatanlage bei Trier mit 110.000 Jahrestonnen, aussehen könnte.

- zu prüfen, ob es nicht ausreicht die Beteiligung des Werra-Meißner-Kreises an der Stabilatanlage in Mecklar-Meckbach nach dem Anteil der Jahrestonnenmenge aller anliefernden Kreise vorzunehmen. Wie bekannt ist hat der Kreis Hersfeld-Rotenburg den Kreisen Kassel-Land und Werra-Meißner je 10% angeboten. Kassel-Land wird aber etwa die dreifache Menge an Restmüll wie Werra-Meißner anliefern.

- rechtzeitig zu prüfen, wie der Werra-Meißner-Kreis seinen Restmüll ab 2005 entsorgen kann, wenn die Fa. Herhof trotz aller Bemühungen nicht ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen kann.

Mit dem Tagesordnungspunkt
´Sale-and-Lease-Back´ Neue Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung für den Werra-Meißner-Kreis
soll durch den Verkauf+Rückkauf kreiseigener Liegenschaften eine Einnahmequelle für den Kreishaushalt geöffnet werden. Das Geld für den Kauf soll von großen Geldanlegern kommen, die mit einem hohen Ertrag der weit über dem Sparzins liegt belohnt werden.
Wir wollen wissen, ob nicht auch Kleinanleger über die Banken im Werra-Meißner-Kreis von den weit über dem normalen Geldanlagezinsniveau liegendem Anlageertrag profitieren können und haben dazu einen entsprechenden Antrag gestellt.
10.7.2003