Wo ist noch sparen möglich?
Die FWG macht Vorschläge.
Die FWG-Kreistagsfraktion will mit zwei Anträgen für die Kreistagssitzung am 14.7.2003 zukünftig Kosten einsparen:

1.Antrag
Oberflächenwasser nicht mehr ins Kanalnetz
Die FWG will wissen, inwieweit es wirtschaftlich ist, versiegelte Flächen der kreiseigenen Liegenschaften wieder zu entsiegeln bzw. das Oberflächenwasser nicht mehr in das öffentliche Kanalnetz zu leiten.
In Städten und Gemeinden des Kreises wird zurzeit eine Änderung der Abwassergebührensatzungen vorbereitet. Zukünftig sollen versiegelte Flächen, deren Oberflächenwasser in die Abwasserkanalisation geleitet wird, in die Gebührenberechnung mit einbezogen werden. Durch verschiedene Maßnahmen könnten diese Kosten eingespart werden.

2. Antrag
Kostenfreie Software einsetzen
Die FWG will wissen, inwieweit es praktizierbar und wirtschaftlich ist, die in der Verwaltung verwendete Software teilweise oder ganz durch kostengünstige/kostenfreie Software über kurz oder lang zu ersetzen.
Die Bayrische Vermessungsverwaltung teilte über eine Pressemitteilung am 11.6.2003 mit, “dass alle 79 Vermessungsämter an 3000 Arbeitsplätzen nun mit dem Linux-Betriebssystem arbeiten“.
Eine Alternative zu kostenpflichtiger Büro-Software stellt zum Beispiel das kostenlose OpenOffice dar, welches auch unter Windows läuft.
Durch den Umstieg auf kostengünstige/kostenfreie Software können Kosten eingespart werden, was zur Haushaltsentlastung beitragen würde.
18.6.2003