Aussage gegen Aussage
Was geschrieben wurde zählt!
Es war zu erwarten, dass die Werra Rundschau die Gegendarstellung nicht veröffentlicht.

In einem Schreiben teilt sie dies der FWG mit:
Die Gegendarstellung der FWG entspräche in keinem Punkt den Anforderungen des Hessischen Pressegesetzes.
Es sei so gewesen, dass Bruno Spieles im Gespräch erklärt habe, dass die FWG mehrheitlich gegen die Unterstützung des CDU-Kandidaten sei und folglich auch keine Wahlempfehlung abgeben werde.
Weiterhin beziehe sich die Gegendarstellung im wesentlichen auf den Kommentar und die darin geäußerte Meinung und das sei nach dem Pressegesetz nicht gegendarstellungsfähig.

Mit dem Schreiben hat die Werra Rundschau ihre bisherige Berichterstattung korrigiert. Jetzt heißt es erstmalig, die FWG sei mehrheitlich gegen die (ausgesprochene) Unterstützung und werde folglich auch keine Wahlempfehlung abgeben.
Doch dafür ist es jetzt zu spät und es nutzt nichts der FWG im Nachhinein mitzuteilen es sei so gewesen und nicht von Anfang an den Lesern.

Es ist auch kein kein guter Stil das Gesprächsangebot der FWG nicht anzunehmen um eine für beide annehmbare Lösung zu finden.
Wie eine aufgeschlossene, unabhängige und überparteiliche Zeitung stellt sich die Werra Rundschau in dieser Angelegenheit nicht dar.

Die FWG wird am 29.5.2003 über die weitere Vorgehensweise entscheiden.
28.5.2003