Herhof muss von der öffentlichen Hand gestützt werden
Normaler Vorgang für Herhof-Chef!?!
Und der Bürger zahlt und zahlt und zahlt und .................

In der heutigen Ausgabe der Witzenhäuser Allgemeinen wird in einem großen Artikel berichtet, dass die Trockenstabilatanlage in Mecklar von der Firma Herhof nicht alleine finanziert werden kann und sich auch der Werra-Meißner-Kreis beteiligen soll. Wir haben dazu folgende Pressemitteilung abgegeben:

Pressemitteilung
Beteiligung des Kreises an Herhof-Anlage wäre Wortbruch


Der Vertragsabschluss des Werra-Meißner-Kreises mit der Firma Herhof im Januar 2001 wurde damals im Kreistag mit folgenden Worten begrüßt:
“Wir haben einen Vertrag mit garantiertem Abnahmepreis. Wir liefern nur noch den Restmüll ab und sind jegliches Risko und jede Verantwortung los.“
Mit der Beteiligung an einer Herhof-Investition würde der Kreis sich doch am Risiko und der Verantwortung beteiligen und damit das damalige Wort brechen.

Wortbruch ist für den Chef der Fa. Herhof, Hofmann, kein Problem. In einer gemeinsamen Sitzung des Kreis-Zweckverbandes Abfallwirtschaft und des Finanzausschusses des Kreistages Hersfeld-Rotenburg am 6.2.2003 wurde die Frage “Inwieweit ist der Anlagenbau in Mecklar gefährdet?“ behandelt.
Es wurde nachgefragt ob die Anlage in Mecklar gebaut wird. Hofmann antwortet mit einem klaren “Ja. Nächste Woche würde der Vertrag mit neuen Gesellschaftern unterschrieben werden.“ Dass sich heute, 10 Wochen später nun die Kreise statt der angekündigten “Gesellschafter“ beteiligen sollen belegt, dass Hofmann in der Sitzung falsche Angaben gemacht hat.

Darüber hinaus kann es doch nicht sein, dass ein Auftraggeber erst Mitgesellschafter werden muss, damit der Auftragnehmer seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllen kann.
Wo kämen wir den hin, wenn man einer Firma einen Auftrag erteilt und man sich anschließend als stiller Teilhaber beteiligen muss, damit die Firma Kredite bei einer Bank aufnehmen kann, damit sie den Vertrag ausführen kann?
23.4.2003