Auch der Werra Rundschau und der Regierungspräsidentin darf man nicht alles glauben!
Bürgermeisterwahl in Eschwege – Was nun Herr Preuß?
Am 22. März berichtete die Werra Rundschau durch ihren Chefredakteur Dieter Preuß auf der Titelseite des Heimatteils halbseitig über den wahrscheinlichen Kandidaten der Eschweger CDU zur Bürgermeisterwahl. Für Preuß war klar, Michael Dölle ist der Kandidat und so lautete die Überschrift: "Dölle tritt gegen Zick an".
Weiterhin setzte sich Preuß in einem zweispaltigen halbseitigen Kommentar kritisch mit der Kandidatur auseinander.
Doch was nun Herr Preuß? - Die bereits am 22. März feststehende Mitgliederversammlung der Eschweger CDU wählte ihren Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung, Stefan Schneider, zum Kandidaten und nicht wie die Werra Rundschau berichtete, Michael Dölle!

A44-Spitzkehre-Planfeststellungsverfahren – Was nun Frau Scheibelhuber?
Reichensachsen feiert das ganze Jahr (!) seinen 750ten Geburtstag. Anlass für die Regierungspräsidentin zur Eröffnung der Feierlichkeiten am 18.1.2003 in Reichensachsen zu erscheinen und eine Rede zu halten. Natürlich durfte in der Rede auch das Lieblingsthema A44 nicht fehlen. Die Regierungspräsidentin kündigte an, dass im laufenden Planfeststellungsverfahren im Mai die Anhörung aller die Einwände erhoben haben erfolgen soll.
Der Interessengemeinschaft "Keine A44-Spitzkehre" wurde jetzt von ihrer Rechtsanwaltskanzlei mitgeteilt, dass das Regierungspräsidium die Anhörung in der zweiten Jahreshälfte 2003 durchführen wird.

Kommentar des FWG Journals
Man ist es ja (leider) gewohnt und hier wird es am Beispiel von zwei brisanten Themen belegt: Das Wort von heute ist (leider zu oft) morgen schon nichts mehr wert.
Im Fall der falschen Bürgermeisterkandidatenkür dürfte davon nur die Werra Rundschau Schaden nehmen.
Aber im Fall der A44 bedeutet die Anhörungsterminverschiebung für die Anwohner der Bundesstraßen eine weitere Verlängerung des menschenverachtenden Verkehrs vor ihrer Haustür.
3.4.2003