A44: Urteil öffnet Tor für eine richtige Autobahn

Die FWG Nordhessen will eine richtige Autobahn und keine bessere Bundesstraße

Mit dem Urteil über die A44 bei Walburg keinen Baustopp zu verhängen ist die ursprüngliche politische Forderung von SPD und Grünen – zwischen Eisenach und Kassel die Bundesstraßen auszubauen und mit Ortsumgehungen zu versehen – nun endgültig vom Tisch. Auch der BUND muss sich nun beugen, dass eine Autobahn gebaut werden soll.

Die Aufhebung des Baustopps nördlich von Hessisch Lichtenau ist nun überfällig, denn die weitere Aufrechterhaltung würde der Walburger Entscheidung widersprechen.

Mit der Entscheidung des Gerichtes für eine Autobahn wurde aber auch das Tor für eine Korrektur der Planung in den Bereichen geöffnet, wo aus naturschutzrechtlichen Gründen bisher mit der Autobahn nur eine bessere Bundesstraße gebaut werden soll:
Die FWG Nordhessen fordert:
• dass die A44 am Kasseler Kreuz angebunden wird um rund 8 Km
Wegstrecke einzusparen und
• die um fünf Kiolometer kürzere Diagonale zwischen Waldkappel und Sontra
gebaut wird.

Nur dann trägt die A44 den Namen Autobahn zu recht.
06.3.2003