Koch erweitert sein Kabinett um einen weiteren Minister zur Unzeit!
Hat Ministerpräsident Roland Koch alle guten Vorsätze der Vergangenheit vergessen und missbraucht den Wahlerfolg der absoluten Mehrheit um sich zur Unzeit – wo dem Bürger immer mehr Belastungen zugemutet werden – erst mal zum eigenen Vorteil zu bedienen? Die FWG Nordhessen fordert von ihm die Rückkehr zu alten Tugenden und erinnert ihn an ein altes Versprechen – die Auflösung der Regierungspräsidien – die nach der Regierungsübernahme 1999 an dem Koalitionspartner FDP gescheitert war.

Die im Raum stehende Abberufung der Regierungspräsidentin Oda Scheibelhuber nach Wiesbaden ist die Chance landesweit den Behördenspeckgürtel kräftig zu entschlacken und nicht wie heute geschehen, durch die Bildung eines zusätzlichen Ministeramtes in der Landesregierung weiter wachsen zu lassen.

Die Aufgaben der Regierungspräsidien sind in erster Linie bürgernah und bürgerfreundlich auf die Kreise zu übertragen, was mittels Einsatz von effizienter EDV kostensparend und personalreduzierend geschehen kann und muss. Engagement für die Entwicklung der Hessischen Regionen wird bereits heute durch Kooperationen aus Politik und Wirtschaft – wie das Regionalmanagement Nordhessen – erbracht.
25.2.2003