Wie steht es um die Fa. Herhof?
Bis 2005 sind es keine zwei Jahre mehr!
In der Presse gab es in den letzten Wochen eine negative Berichterstattung über die Fa. Herhof bezüglich der Stabilität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens (siehe auch unsere "Aktuellen Schlagzeilen vom 7.2.2003 + 18.1.2003)
Die FWG-Fraktion hat zu der Angelegenheit folgende Fragen, deren Beantwortung wir für die Kreistagssitzung am 17.3.2003 beabtragt haben:

1. Welche Fortschritte macht der Bau der vorgesehenen Stabilat-Anlage in Mecklar?
(Baugenehmigung, Finanzierung, Projektgesellschaft, Baubeginn, Rahmenterminplan)

2. Wie wirtschaftlich ist die Stabilatverwertung?
(Abnehmerfrage, Vertragserfüllung von Herhof im Lahn-Dill-Kreis)

3. Welchen Handlungsspielraum hat der Kreis bei einer eventuellen Auflösung der Fa.
Herhof? (Sind wir an einen Ausfallverbund gebunden oder können wir uns einen
neuen Partner suchen? Wäre es für einen neuen Partner nicht längst zu spät?)

4. Ist die Fa. Herhof wegen einer Mitfinanzierung und/oder Gesellschaftsbeteiligung an
der Anlage in Mecklar beim Kreis vorstellig geworden? Wäre eine Beteiligung des
Kreises und/oder des ZVA denkbar?

5. Warum wurde die Fa. Herhof von der damaligen Ausschreibung des Kreises im Jahr
2000/2001 nicht ausgeschlossen? Hat Herhof eventuell falsche Angaben gemacht, um
nicht ausgeschlossen zu werden? (rote Zahlen im Lahn-Dill-Kreis, ungeklärte
Abnehmerfrage)

6. Was wurde im EAM-Vorstand im Dezember 1999 beschlossen?
In der Presse war zu lesen, dass nach einem Vorstandsbeschluss der EAM die
Zusammenarbeit mit der Herhof-Gruppe beendet werden sollte. Da genau das Gegen-
teil eintrat – eine Beteiligung an einem weiteren Projekt – bitten wir um Aufklärung.
14.2.2002