Demokratie lebt vom Wechsel
– nicht vom Machtbesitz a`la FDP

Die FDP des Werra-Meißner-Kreises bedauert die Entscheidung der Landes FDP, das Ergebnis der Landtagswahl zu akzeptieren und die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit alleine regieren zu lassen.

Man respektiere zwar die Entscheidung, hätte aber lieber den Parteikollegen Posch weiter als Repräsentanten in Amt und Würden gehabt. Man sorgt sich, wie man in der Opposition Profil erlangen könne.

Die Kreis-FDP beweist damit erneut, dass ihr der Wählerwille heute wie in der Vergangenheit fremd ist, wenn es darum geht Positionen zu besetzen und an der Macht teilzuhaben. Dies zeugt von mangelndem Demokratieverständnis.
Im Kreistag koalierte sie z.B. viele Jahre mit der SPD, obwohl diese die absolute Mehrheit hatte, mit der Zusage die Koalition auch dann fortzuführen wenn die absolute SPD-Mehrheit wegbricht. Als Dank hat sie seitdem die Position des Ersten Kreisbeigeordneten bis heute inne.
Das sich die Landes FDP die CDU als Koalitions-Partner wählte störte sie wenig. Mit ihrer SPD orientierten Koalitions-Politik zementiert die FDP die Machtstrukturen im Werra-Meißner-Kreis und erschwert den demokratischen Wechsel, der auf Landesebene bereits mehrfach vollzogen wurde.
5.2.2002