Lkw-Transitverbot muss auch in Deutschland möglich sein!
In der heutigen HNA/Werra Rundschau wurde berichtet:
Auf der Basis eines Gutachtens wollen die Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen und der BUND-Hessen versuchen, das Regierungspräsidium von der Notwendigkeit und von der rechtlichen Machbarkeit der Reduzierung des Transit-Schwerverkehrs auf der B7/27/400 zwischen Kassel und Herleshausen-Wommen für den Schwerlastverkehr zu überzeugen.

Wir teilten der HNA/Werra Rundschau daraufhin mit:
Im Werra-Meißner-Kreis gab es im Spätherbst 2002 eine Initiative von 15 Ortsvorstehern entlang der B 27, die sich in einer gemeinsamen Resolution an Institutionen auf Kreis- Landes- und Bundesebene für Maßnahmen gegen den LKW-Transitverkehr ausgesprochen haben.

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Gemeinschaft Werra Meißner (FWG) stellte daraufhin in der Kreistagssitzung am 30.11.2002 einen Berichtsantrag über die "Möglichkeiten der Einflussnahme auf den LKW-Transitverkehr auf den Bundesstraßen des Werra-Meißner-Kreises".

In der Vergangenheit versuchte man die Anwohner der Bundesstraßen mit einem zahnlosen Nachtfahrverbot zu entlasten. Vorstöße der FWG, dieses wirksamer werden zu lassen blieben ohne Erfolg. Der Gedanke der Ortsvorsteher ein Transitverbot auszusprechen ist neu und wurde aus Sicht der FWG noch nicht ausreichend auf die Möglichkeit der Umsetzung geprüft!
Was in anderen Ländern möglich ist
– z.B. in Österreich/Frankreich/Schweiz –
muss auch in Deutschland möglich sein, zumal die Belastungen der Bundesstraßenanwohner ein nicht mehr zumutbares Maß angenommen haben.

Am Montag, den 10.2.2003, befasst sich der Ausschuss für Kreisentwicklung und Verkehr mit dem Thema.

25.01.2003