Gemeindevertretung lehnt Nachtrag ab!
Schuldenstand nicht zu verantworten!
Der Gemeindevertretung wurde am 16.9.2002 der 1. Nachtragshaushalt zur Abstimmung vorgelegt.
Mit den Stimmen von CDU und FWG wurde der Nachtrag abgelehnt. Ein Gemeindevertreter der FDP enthielt sich der Stimme, obwohl die FDP ja eigentlich mit der SPD koaliert!
Durch den Nachtrag sollte die Kreditaufnahme um 409.800 EUR auf 680.000 EUR erhöht werden.

Die Gesamtverschuldung der Gemeinde hätte dann 7.491.270 EUR betragen, was einer pro Kopf-Verschuldung von etwa 1.314 EUR entsprechen würde.

1995 betrug die Verschuldung der Gemeinde 9.371.000 DM / 4.791.000 EUR.
Die pro Kopf-Verschuldung betrug damals 1.719 DM / 878,91 EUR

Zahlen die für sich sprechen und belegen, dass in Wehretal aus dem Vollen geschöpft wird, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob überhaupt Geld für die Erfüllung vieler Wunschträume und die daraus entstehenden Folgekosten vorhanden ist.
Als Beispiel sei das Bettenhaus des Reichensächser Bürgerhauses genannt. Mit der Begründung man müsse "Von der Theke gleich ins Bett" können, wurde das Projekt gegen die Auffasung der FWG durchgeboxt.
Die heutigen Belegungszahlen - in den Wintermonaten im Durchschnitt nur 9 Übernachtungen im Monat - zeigen, dass die FWG mit ihrer Ablehnung recht hatte.
So musste der Haushaltsansatz des Bürgerhauses Reichensachsen im Nachtrag um 20.000 EUR erhöht werden!

Die FWG wird sich weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten - die FWG hat in Wehretal 10 von 31 Sitzen - für eine solide Finanzpolitik einsetzen.