Posch soll den Mund nicht so voll nehmen!
Landesverkehrsminister Posch verkündet heute, dass die A44 mit der Nordumgehung von Hessisch-Lichtenau gebaut wird. Was das Bundesverwaltungsgericht in einem Jahr entscheidet scheint ihm völlig ergal zu sein.

Dazu eine PRESSEMITTEILUNG der FWG Nordhessen

Landesverkehrsminister Posch hat schon einmal bewiesen, dass er zu leichtfertig handelt.
Im Dezember 1995 verkündete er, dass die A44-Planungsunterlagen nicht das Papier wert seien auf dem sie gedruckt sind und im Februar 1996 setzt er sich für die Gegener der A44-Spitzkehre bei Wehretal ein. Als Minister will er von all dem nichts mehr wissen.
Augen zu und durch ist wohl seine heutige Devise. Seit er Minister ist, lässt er andere an der A44-Planung mit “Hochdruck“ arbeiten. Jedoch streng nach Vorgabe und mit dem bisherigen Ergebnis, dass auch seine Arbeit nicht das Papier wert ist auf dem sie geschrieben wurde. Scheinbar ist sein Getriebe heißgelaufen und zeigt die ersten Ausfallerscheinungen. Aber die Schuld ist natürlich bei anderen zu suchen.
Um nicht weiteren Schaden zu verursachen sollte Posch lieber den Mund nicht so voll nehmen und so tun als ob einfach mit ein paar Strichen auf dem Papier wieder alles gerade zu biegen ist. Das Bundesverwaltungsgericht erwartet eine objektive Prüfung der Alternativen, die Posch wiederholt per Anweisung verhindern will. Er riskiert mit seinen flotten Sprüchen richtigen Ärger, denn was will er tun, wenn das Bundesverwaltungsgericht die gesamte Planfeststellung für nichtig erklärt?
Alles zum Schaden des Wirtschaftsstandortes Nordhessen und der Menschen unserer Region.
(Auszug aus einer Pressemitteilung vom 22.5.2002)